Start > Ausstellungen > STUCKVILLA. 20 Jahre Museum und Stiftung der Landeshauptstadt München

Museum Villa Stuck Museum Villa Stuck

16. April 2012 bis 20. Januar 2013

Martin Fengel. WACHS

Eine Ausstellung des Museum Villa Stuck im Rahmen von STUCKVILLA, dem Programm zum zwanzigjährigen Jubiläum als Museum und Stiftung der Stadt München.

2012 feiert das Museum Villa Stuck sein zwanzigjähriges Jubiläum als Museum und Stiftung der Stadt München. Das gesamte Jahr über wird der 1964 in München geborene Künstler Martin Fengel das Museum auf dieser Zeitreise begleiten. Martin Fengel ist durch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bekannt. Er ist auch als Kurator tätig und gestaltete u.a. die im Dezember 2010 eröffnete U-Bahn Station Moosach im Münchner Nordwesten. Als Zeichner und Illustrator ist er derzeit vor allem durch das ZEIT Magazin wie auch durch eine weitreichende Kooperation mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bekannt.


Martin Fengel, Wachs, Villa Stuck, Foto: Katrin Schilling

Der Titel der Installation, WACHS, entleiht sich von einer der letzten fotografischen Serien Martin Fengels, in der er unterschiedliche Bezüge aufgreift innerhalb derer das Material Wachs auftaucht. Die Serie steht damit stellvertretend für Fengels Zugang zu einem unerschöpflichen Bildreservoir, das er sichtet, in Zusammenhänge bringt, wieder auseinandernimmt und neu arrangiert, am Ende aber mit dem Ziel, Klarheit zu schaffen und Orientierung herzustellen, wo Orientierungslosigkeit herrscht. Martin Fengel in einem Interview mit VICE, 2011: »Wahrscheinlich hat man sich optisch bei ein paar Sachen darauf geeinigt, wie sie abfotografiert aussehen, so sieht ein Atompilz aus, so sieht die Mondoberfläche aus, so sieht eine Pizza von oben aus. Der Rest? Wer will denn ein objektives Abbild der Welt? Das kann ja gar nicht gut gehen«.

Jede Woche schickt Martin Fengel ein neues Bild an das Museum Villa Stuck welches im Foyer, dem zentralen Eingangsbereich, gehängt wird. So wächst bis Januar 2013 ein Fengel‘scher Bildatlas vor den Augen der Besucherinnen und Besucher des Museums. Begleitet wird die Installation durch vier Veranstaltungen, allesamt musikalischen Ursprungs, die in enger Zusammenarbeit mit Martin Wöhrl, Bernd Zimmer, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Münchner Label GOMMA entstehen