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Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen

Begleitprogramm

Führungen

Einblicke-Führungen
Mittwoch, jeweils 17 Uhr, Führung frei, Eintritt ermäßigt
21.6., 19.7. und 5.9.17, Führung mit Hans-Michael Koetzle, Kurator


Führungen der Münchner Volkshochschule
ab Sonntag 4.6., wöchentlich, 15.30 Uhr, € 7,-- zzgl. erm. Eintritt


Sa, 29.7.17, 11:30 – 12.30 Uhr
Führung in Gebärdensprache mit Helen Wollstein-Gouba für max. 10 Teilnehmer, € 7,- zzgl. ermäßigter Eintritt, Anmeldung unter anne.marr@muenchen.de oder info@gmu.de


Do, 7.9.17, 17 Uhr
Führung mit Nelly Fleckhaus, Tochter von Willy Fleckhaus und Christiane Rauert, Editorial-Designerin und Schülerin von Willy Fleckhaus.

So, 10.9.17, 15:30 – 17 Uhr
Führung am Tag des offenen Denkmals

kostenfreie Führung der Münchner Volkshochschule, Eintritt ermäßigt


Führungen im Rahmen von FRIDAY LATE
Freitag, 2.6.17, 19 Uhr: Führung mit Nelly Fleckhaus, Tochter von Willy Fleckhaus, und Christiane Rauert, Editorial-Designerin und Schülerin von Willy Fleckhaus.
Freitag, 2.6.17, 21 Uhr: Führung der Münchner Volkshochschule
Freitag, 7.7.17, 20.30 Uhr: Führung der Münchner Volkshochschule
Freitag, 4.8.17, 18.30 Uhr: Führung der Münchner Volkshochschule
Freitag, 1.9.17, 20.30 Uhr: Führung der Münchner Volkshochschule

Veranstaltungen

Samstag, 8.7.17, 18 Uhr
KAMMERMUSIK-SOMMERFEST


Freitag, 21.7.17, 19 Uhr
Otl Aicher und Willy Fleckhaus. Zwei konträre Gestalter in Zeiten des bundesdeutschen Aufbruchs
Streitgespräch mit Hans-Michael Koetzle und Wolfgang Jean Stock
Otl Aicher (1922 -1991) und Willy Fleckhaus (1925 - 1983) gelten als die bedeutendsten Grafikdesigner im Deutschland der 1950er- bis 70er-Jahre. Kopfmensch der eine, Bauchmensch der andere, so werden Aicher und Fleckhaus gern charakterisiert – fraglos zwei Antipoden, die allerdings auch einiges verband. Beide entstammten sie einem katholischen Milieu. Beide gingen früh und entschieden auf Distanz zum nationalsozialistischen System. Und beide begriffen ihre
Tätigkeit auch und nicht zuletzt politisch – als Beitrag zur Gestaltung einer „besseren“ Welt. Fleckhaus wie Aicher haben das Gesicht der jungen Bundesrepublik nachhaltig geprägt. Zugleich haben sie „Schulen“ begründet, die sich bis heute annähernd „unversöhnlich“ gegenüberstehen.
Das „Streitgespräch“ zwischen dem Otl-Aicher-Experten Wolfgang Jean Stock und Hans-Michael Koetzle, dem Kurator der Willy-Fleckhaus-Ausstellung, versucht, das Trennende wie Verbindende der beiden Positionen herauszudestillieren – das Profil zweier Persönlichkeiten, die sehr viel mehr waren als „nur“ Designer und die in ihrem Nachhall als Gestalter bis heute kaum zu überschätzen sind.
Die Ausstellung Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.


Freitag, 28.7.17, 21 Uhr
Filmabend mit dem Fotografen und Filmemacher Roger Fritz


Donnerstag, 7.9.17, 19 Uhr
Theorie hin, Theorie her, ich mache einfach etwas
Gespräch mit Christoph Amend (Chefredakteur ZEIT Magazin), Mirko Borsche (Art Director ZEIT Magazin), Thomas Kartsolis (Art Director SZ Magazin) und Timm Klotzek (Chefredakteur SZ Magazin)
Wie kein Zweiter hat Willy Fleckhaus die visuelle Kultur der jungen Bundesrepublik von den 1960er- bis 80er-Jahren geprägt. Fleckhaus verschmolz die Ratio der Schweizer Grafik mit der Fantasie des amerikanischen Editorial Design und wu
rde damit international zum Vorbild für wenigstens eine Generation von Zeitschriften- und Buchgestaltern. Mit dem Namen Willy Fleckhaus verbinden sich Zeitschriften wie das legendäre, in Köln gegründete Jugendmagazin twen (1959 -1971), die Illustrierte Quick oder das Supplement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Magazine von ZEIT und SZ werden regelmäßig zu den besten Zeitschriften gekürt, inhaltlich wie auch gestalterisch. Wie arbeitet die jetzige Generation von Magazingestaltern, was sind die Herausforderungen in einem umkämpften Markt und wo liegen die Potenziale? Diesen Fragen geht das Gespräch nach, das nichts weniger ist als ein Gipfeltreffen des heutigen Editorial Design.
Die Ausstellung Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.