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Manifesto. Julian Rosefeldt

Begleitprogramm

Künstlergespräche

Mi, 15.2.17, 20 Uhr
Künstlergespräch mit Julian Rosefeldt
Künstlergespräch mit Julian Rosefeldt und den Kuratorinnen Dr. Cornelia Gockel und Dr. Verena Hein zur Eröffnung der Ausstellung


Di, 25.4.17, 20 Uhr
Künstlergespräch Julian Rosefeldt und Ed Lachman
Der Künstler Julian Rosefeldt im Gespräch mit dem legendären Kameramann Ed Lachman. Lachman, Grenzgänger zwischen europäischem Autorenfilm und Hollywood-Kino, arbeitete u.a. für Regisseure wie Werner Herzog, Wim Wenders oder Ulrich Seidl. 2016 erhielt er den Preis der amerikanischen Kameragilde für sein Lebenswerk. Er spricht mit Julian Rosefeldt über Kameraführung und visuelle Konzepte.
Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck, der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz und KINO DER KUNST.
Die Ausstellung ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket oder KINO DER KUNST Festivalpass frei.

Vorträge

Do, 23.2.17, 20 Uhr
Manifeste! Manifeste! Manifeste! Was Worte in der Wirklichkeit wollen
Thomas Girst stellt die Bedeutung der Manifeste von historischen Avantgarden und deren gesellschaftliche Utopien dar. Gerade in Bezug zu Julian Rosefeldts Manifesto, das als »Manifest der Manifeste« (Rosefeldt) zu sehen ist, werden Ansätze der Rhetorik und der inhaltlichen Ausrichtung deutlich.
Dr. Thomas Girst ist globaler Leiter des internationalen Kulturengagements der BMW Group, als Lehrbeauftragter ist er an verschiedenen Hochschulen tätig. 2016 erhielt er die Auszeichnung zum »Europäischen Kulturmanager des Jahres«.
Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz.
Die Ausstellung ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.


Di, 4.4.17, 20 Uhr
Surrealismus in Ägypten – Das Manifest der Gruppe Art et Liberté von 1938
Vortrag in englischer Sprache
Die Gruppe Art et Liberté, ein Kollektiv von Schriftstellern und Künstlern, vertrat im Kairo surrealistische Thesen. Ihr 1938 erschienenes Manifest Vive l’Art degenerée und die Aktivitäten der Gruppe waren bislang nur wenig erforscht. Bardaouil und Fellrath stellen die Bedeutung dieses Manifests im Rahmen des lokalen Kontexts in Ägypten einerseits, und des globalen Netzwerkes der Surrealisten andererseits vor.
Sam Bardaouil und Till Fellrath sind Gründer der unabhängigen kuratorischen Plattform Art Reoriented mit Sitz in München und New York. Seit 2016 sind sie Präsidenten der Montblanc Kulturstiftung in Hamburg. Ihre aktuelle Ausstellung Art et Liberté: Rupture, War and Surrealism in Egypt (1938–1948) präsentiert zum ersten Mal überhaupt die surrealistische Bewegung in Ägypten. Sie war bis vor kurzem im Centre Pompidou in Paris zu sehen und reist 2017 / 2018 nach Madrid, Düsseldorf und Liverpool.
Vortrag in englischer Sprache. Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz.
Die Ausstellung ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.


Do, 18.5.17, 20 Uhr
Manifesto und darüber hinaus. Zur Relevanz zeitgenössischer Manifeste
In ihrem Vortrag beschäftigt sich Burcu Dogramaci mit der Aktualität künstlerischer Manifeste in der Gegenwart. Ausgehend von Manifesto stehen (politische/künstlerische) Manifeste nach 1960 im Zentrum ihrer Überlegungen. Sie stellt sich der Frage, welche Aufführungs- und Distributionsformen und welche Notwendigkeiten Künstler heute dazu bringen können, die Form des Manifests zu wählen.
Burcu Dogramaci ist Professorin für Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart an der LMU München, ihre Forschungsgebiete sind Migration und Exil, Fotografie, Mode, Urbanität und Kunst, Skulptur der Moderne und der Nachkriegszeit.
Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz.
Die Ausstellung ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.

Führungen

Einblicke-Führungen
Mi, je 17 Uhr, Führung frei, Eintritt ermäßigt
22.2.17 mit Dr. Verena Hein, Kuratorin, sowie 19.4. und 17.5.17 mit Dr. Cornelia Gockel, Kuratorin


MVHS-Führung durch die Ausstellung Manifesto. Julian Rosefeldt
So, 14-tägig, 14–15.30 Uhr, ab 19.2.17
€ 7,- zzgl. erm. Eintritt