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JUGENDzimmer

FRÄNZCHEN, das vom Museum Villa Stuck eigens für Kinder und Jugendliche konzipierte Vermittlungsprogramm, bietet mit verschiedenen Kursen vielfältige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen. Ziel ist es, die Wahrnehmungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zu aktivieren und zu fördern und sie zum selbständigen Lernen mit allen Sinnen anzuregen. Das Angebot umfasst verschiedene Formate, etwa mehrwöchige Zeichenkurse, Wochenend-Kurse oder Ferienwerkstätten und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen einerseits und der eigenen Kreativität andererseits. Neben den Kinderkursen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Vermittlungsprogramms im sozialen Bereich und umfasst Workshops für sozial benachteiligte Jugendliche, unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge sowie intergenerative Gruppen.

Viele Angebote von FRÄNZCHEN sind auf längere Zeiträume hin angelegt. Dank ihrer Kontinuität ermöglichen die Kursprogramme ein nachhaltiges und zielgerichtetes Lernen sowie den Austausch innerhalb der Gruppen. Die Kurse sind für verschiedene Alters- und Zielgruppen konzipiert, so für Kinder ab drei Jahren, Kindergartengruppen, Klassen verschiedener Schularten bis hin zu jungen Erwachsenen sowie Seniorinnen und Senioren, die sich an generationenübergreifenden Workshops beteiligen können. Für alle Kurse steht der museumspädagogische Werkraum im Souterrain des Museums, das JUGENDzimmer, zur Verfügung und bietet Gelegenheit zu kreativem Arbeiten, vertiefenden Gesprächen oder zur Entspannung, – ein. Raum des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung im Museum.

Pate für den Namen JUGENDzimmer stand der Titel der Zeitschrift »Jugend«, die 1896 in München von Georg Hirth gegründet wurde und dem Jugendstil seinen Namen gab. Unter dem Titel »Offenes JUGENDzimmer« bietet das Museum Villa Stuck für alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen kreativen Freiraum im Museum zu nutzen. Für diesen Zweck ist der Vermittlungsraum, sofern nicht durch einen Kurs belegt, zu den Öffnungszeiten des Museums immer frei zugänglich und kann zum Spielen, Malen, Basteln, Lesen, Verweilen und Ausruhen genutzt werden.

Dank großzügiger Spenden konnte das Museum Villa Stuck im Februar 2013 die Neugestaltung des JUGENDzimmers realisieren. Mit seinem hohen Maß an Wandlungsfähigkeit und Flexibilität ist der Raum seither optimal für die unterschiedlichen Nutzungsformate geeignet und für Kinder, Jugendliche und Senioren gleichermaßen ansprechend. Neben dem Museum Villa Stuck selbst bieten auch private Initiativen sowie andere Institutionen und langjährige Partner von FRÄNZCHEN, wie die Münchner Volkshochschule, Kuki e.V. – Kunst für Kinder oder das Museumspädagogische Zentrum, Kurse in diesem Raum an.

Für die Neugestaltung des JUGENDzimmers im Museum Villa Stuck wurden die Entwürfe zweier Münchner Firmen kombiniert: Die Firma Holzrausch entwickelte das Raumkonzept mit Einbau-schränken, die sich an den beiden Längsseiten des Raumes befinden und Stauraum für unterschiedliche Materialien, auch dreidimensionale Objekte, einen Arbeitsplatz für die Kursleiterinnen und Kursleiter und ein Waschbecken bieten. Für das »offene JUGENDzimmer« wurden ein gemütliches Sofa und offene Fächer integriert, die Informationsmaterial, eine kleine Bibliothek sowie Spiele, Stifte, Papier und Bastelutensilien beinhalten.

Die neuen, multifunktionalen, leicht zu bewegenden Tische, Hocker und Bänke zeichnen sich durch ihre hohe Stabilität und Flexibilität aus. Sie wurden von der Firma Heckhaus für FRÄNZCHEN entworfen, sind durch einfache Handgriffe höhenverstellbar und somit für verschiedene Altersgruppen problemlos nutzbar. Die Tischplatten können gewendet werden, so dass, je nach Tätigkeit, zwischen einer Arbeitsfläche aus Holz und einer Werkplatte im typischen FRÄNZCHEN-Gelb gewählt werden kann. Der Raum kann ebenfalls für Präsentationen, Ausstellungen und Meetings genutzt werden.