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Museum Villa Stuck Museum Villa Stuck

Veranstaltungen

Juli 2017

Fr, 21.7.17, 19 Uhr
Otl Aicher und Willy Fleckhaus. Zwei konträre Gestalter in Zeiten des bundesdeutschen Aufbruchs.
Streitgespräch mit Hans-Michael Koetzle und Wolfgang Jean Stock

Otl Aicher (1922-1991) und Willy Fleckhaus (1925-1983) gelten als die bedeutendsten Grafikdesigner im Deutschland der 1950er- bis 70er-Jahre. Kopfmensch der eine, Bauchmensch der andere, so werden Aicher und Fleckhaus gern charakterisiert – fraglos zwei Antipoden, die allerdings auch einiges verband. Beide entstammten sie einem katholischen Milieu. Beide gingen früh und entschieden auf Distanz zum nationalsozialistischen System. Und beide begriffen ihre Tätigkeit auch und nicht zuletzt politisch – als Beitrag zur Gestaltung einer „besseren“ Welt. Fleckhaus wie Aicher haben das Gesicht der jungen Bundesrepublik nachhaltig geprägt. Zugleich haben sie „Schulen“ begründet, die sich bis heute annähernd „unversöhnlich“ gegenüberstehen. Das „Streitgespräch“ zwischen dem Otl-Aicher-Experten Wolfgang Jean Stock und Hans-Michael Koetzle, dem Kurator der Willy-Fleckhaus-Ausstellung, versucht, das Trennende wie Verbindende der beiden Positionen herauszudestillieren – das Profil zweier Persönlichkeiten, die sehr viel mehr waren als „nur“ Designer und die in ihrem Nachhall als Gestalter bis heute kaum zu überschätzen sind.
Die Ausstellung „Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen“ ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.


Fr, 28.7., 21 Uhr
Filmabend mit dem Fotografen und Filmemacher Roger Fritz

August 2017

Fr, 4.8.17, 18–22 Uhr
FRIDAY LATE
Freier Eintritt in die Ausstellungen, zu Führungen und Veranstaltungen


So, 13.8.17, 18–19 Uhr
POP UP YOGA
€ 15,-, Anmeldung unter popupyoga-muc@gmail.com

September 2017

Fr, 1.9.17, 18–22 Uhr
FRIDAY LATE
Freier Eintritt in die Ausstellungen, zu Führungen und Veranstaltungen


Do, 7.9.17, 19 Uhr
Theorie hin, Theorie her, ich mache einfach etwas
Gespräch mit Christoph Amend (Chefredakteur ZEIT Magazin), Mirko Borsche (Artdirector ZEIT Magazin), Thomas Kartsolis (Artdirector SZ Magazin) und Timm Klotzek (Chefredakteur SZ Magazin)
Wie kein Zweiter hat Willy Fleckhaus die visuelle Kultur der jungen Bundesrepublik von den 1960er bis 80er Jahren geprägt. Fleckhaus verschmolz die Ratio der Schweizer Grafik mit der Phantasie des amerikanischen Editorial Design und wurde damit international zum Vorbild für
wenigstens eine Generation von Zeitschriften- und Buchgestaltern. Mit dem Namen Willy Fleckhaus verbinden sich Zeitschriften wie das legendäre, in Köln gegründete Jugendmagazin „twen“ (1959-1971), die Illustrierte „Quick“ oder das Supplement der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Die Magazine von ZEIT und SZ werden regelmäßig zu den besten Zeitschriften gekürt, inhaltlich wie auch gestalterisch. Wie arbeitet die jetzige Generation von Magazingestaltern, was sind die Herausforderungen in einem umkämpften Markt und wo liegen die Potenziale? Diesen Fragen geht das Gespräch nach, das nichts weniger ist als ein Gipfeltreffen des heutigen Editorial Designs.
Die Ausstellung „Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen“ ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Eintritt zur Veranstaltung mit Museumsticket frei.


So, 10.9.17
Tag des offenen Denkmals


Fr, 15.9.17, 19 Uhr
Street Philosophy: Abbas Akhavan
Im Anschluss an die Dialogführung der Kunsthistorikerin und Kuratorin Laura Sanchez Serrano haben die TeilnehmerInnen die Gelegenheit selbst aktiv zu werden. Erfahrene Inhalte werden unter Anleitung von Dr. Ariane Hagl, Künstlerin und Psychologin, reflektiert. Führung und Workshop leiten zur philosophischen Annäherung an Themen und Fragestellungen, die
der Künstler Abbas Akhavan in seinen Arbeiten aufgreift.
Teilnahme mit Eintrittsticket kostenfrei
Eine Kooperation von Museum Villa Stuck und Street Philosophy


Do, 21.9.17, 20 Uhr
The Power of Art. Kunstmuseen und Gegenwartskunst zwischen Schönheit und Zerstörung
Gespräch mit der Autorin Carolin Emcke und dem Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Martin Roth
»The Power of Art« richtet den Blick in die Zukunft: Künstler, Philosophen, Theatermacher und Kunstwissenschaftler sprechen über folgende Themen:
Wie können künstlerische Utopien und Visionen für die Zukunft genutzt werden? Welche Energien kann Kunst, die auf Risiko und Zerstörung setzt, in einem ästhetisierenden Umfeld freisetzen? Wie kann ein zukünftiges Risikomuseum aussehen, welches verstärkt aktuelle gesellschaftliche Themen in das künstlerische Programm einbezieht? Was können die Museen von den Theatern lernen?
Weitere Termine 2017/2018 werden zeitnah bekannt gegeben.
Konzept und Projektleitung: Roland Wenninger
In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut
Der Eintritt zu den Gesprächen ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter villastuck@muenchen.de oder Telefon 089 / 45 55 51 – 0